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| PC-Lexikon.info - Newsletter - 13.06.2007 |
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Was bringt der Juni - außer Hitze und Sommerloch-Nachrichten über Paris Hiltons Knast-Abenteuer? Wer noch neben Surfen, Arbeiten und Eisessen etwas Zeit hat, kann ja mal überlegen, seinen PC auf Vordermann zu bringen. Der Newsletter soll bei dieser leidigen Aufgabe helfen - und endet mit drei Tipps. Zuerst noch eine Info in eigener Sache: Aufgrund einer Zusammenarbeit mit Akademie.de sind nun einige meiner Videos, die bisher auf PC-Lexikon.info verfügbar waren, nur noch über das bekannte Lernportal erreichbar. In den nächsten 2-3 Wochen werden sie noch kostenlos angeboten, danach sind sie Mitgliedern im kostenpflichtigen Exklusivbereich vorbehalten. Hier findet Sie eine Übersichtsseite mit den derzeit (von mir und anderen Autoren) bei Akademie verfügbaren, neuen Videoanleitungen. Wie gesagt, in den nächsten 2-3 Wochen können alle Videos noch kostenlos als Flash-Videostream angeschaut werden. Lediglich der Download ist schon jetzt den Mitgliedern vorenthalten. Bei Darstellungsproblemen mit dem Newsletter im Mailprogramm/Webmailer bitte die News auf dieser Webseite anschauen. Dr. Andreas Voss, www.pc-lexikon.info Zum Austragen aus dem Newsletter eine Mail an newsletter@pc-lexikon.info schicken. |
| Sicherheitsrelevante News für gängige Programme. Sollten möglichst von jedem beachtet werden |
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» Microsoft Patchday Juni: zum regulären Juni-Patchday werden von Microsoft 15 Sicherheitslücken in diversen Programmen gestopft - wie immer zumeist in Windows und Office. Die meisten Lücken sind in Sammelpatches kombiniert, daher gibt es nur sechs Updates/Installationsdateien (MS07-030 bis M07-035). Betroffen sind der Internet Explorer mit 6 Lücken (MS07-033), Outlook Express/Windows Mail (MS07-034), Windows 2k/XP/Vista (MS07-031, MS07-035), speziell nur Windows Vista (MS07-032) sowie Microsoft Visio (MS07-030). Ich empfehle eine umgehende Installation der Patches, die für Ihr System relevant sind - am besten automatisiert über die Windows-Update-Webseite. Wer mag (aus welchem Grund auch immer) kann man die Patches auch einzeln bzw. manuell aufspielen. Beachten Sie auch das Update für den Outlook-Junk-E-Mail-Filter sowie die aktualisierte Version des Windows Tools zum Entfernen bösartiger Software. Letzteres sollte mit dem Online- bzw. AutoUpdate von Windows ebenfalls automatisch mit aufgespielt werden. Das Outlook- und Visio-Update auch (sofern Visio benutzt wird). Wie schon öfter erwähnt, kann es beim Office-Update aber zu Problemen kommen, daher achten Sie darauf, ob die Office-Updates bei Ihnen auch dabei sind. Wenn nicht, lesen Sie diesen Newsartikel von mir. » Outlook 2003 und 2007: der Junk-E-Mail-Filter (KB936030) von Juni 2007 ist da. Download nur mit OGA-Prüfung. Der Filter für Outlook 2007 ist noch von Mail 2007, bisher hat Microsoft diesen Filter noch nicht angepasst (vermutlich bleibt es derzeit auch beim letzten Update vom Mai). » Version 1.30 des Microsoft Windows Tool zum Entfernen bösartiger Software: Das ca. 7 MByte große Tool wird ohne Installation nach dem Download ausgeführt und überprüft den Rechner auf Schädlinge. Wird zusammen mit dem Microsoft Patch-Day jeden zweiten Dienstag eines Monat als aktuelle Version herausgegeben. Es wird automatisch gestartet, wenn man das Online-/Auto-Update von Windows benutzt. » Update Adobe Reader 8.1 (06.06.2007): die neue Version 8.1 des Adobe PDF-Readers beseitigt angeblich einige Sicherheitsprobleme, bringt Detailverbesserungen, eine optimierte Formularfunktion und Unterstützung für Acrobat 3D-Objekte sowie eine verbesserte Zusammenarbeit mit Windows Vista (insbesondere der 64 Bit-Version). Update empfehlenswert, die neue Version kann über eine vorherige "drüberinstalliert" werden (ich liebe dieses "neudeutsche" Wort ;-)). (Direkter Downloadlink). Hinweis/Kommentar: Der Adobe Reader verfügt über eine AutoUpdate-Funktion, die man im Hilfe-Menü starten kann. Eine darüber durchgeführte Aktualisierung dauert aber nach meiner Erfahrung eine halbe Ewigkeit und anschließend wird im System auch wieder ungefragt der "Adobe AutoUpdater"-Dienst installiert, bei dem es übrigens früher ebenfalls Sicherheitslücken gab. Prinzipiell begrüße ich ja eigene AutoUpdate-Funktionen von Programmen, wie z. B. beim Webbrowser Firefox. Aber wenn wie bei Adobe (oder auch bei der Java-Version von Sun) diese Funktion durch Installation einer dauern im Hintergrund laufenden Programmroutine umgesetzt wird, die über die Autostart-Funktionen des Betriebssystems eingebunden wird, dann stört mich das irgendwie. Ehe man sich dann versieht, werden da beim Start des Rechners ein gutes Dutzend solcher Update-Hintergrunddienste gestartet, die alle paar Stunden meinen, mal eben im Internet nach neuen Versionen suchen zu müssen. Das kann's irgendwie auch nicht sein. Daher meine Empfehlung: lieber die komplette neue Version runterladen und ohne allen Schnickschnack installieren. Und sich über neue Versionen entweder per News informieren oder ab und an die Suche nach Updates manuell ausführen. » Firefox 2.0.0.4: Es gibt eine neue Version des bekannten Open Source-Webbrowsers Firefox. Neben einigen Fehlerbeseitigungen bzw. Bereinigung von Sicherheitslücken wurde außerdem die Windows Vista-Kompatibilität verbessert. Die AutoUpdate-Funktion des Browsers sollte sich eigentlich schon mit einer automatischen Aktualisierung gemeldet haben. Wenn nicht, stoßen Sie doch mal den Update-Prozess über das Hilfe-Menü an. Die vollständige Installationsdatei kann man hier herunterladen: Deutsch - Windows. » Opera 9.21: auch vom norwegische Webbrowser Opera gibt es eine neue Version 9.21. Dabei wurde eine kritische Sicherheitslücke im Umgang mit präparierten BitTorrent-Dateien gestopft. Außerdem wurde die BitTorrent-Funktion des Browser an sich verbessert sowie einige Fehler behoben, z. B. im Umgang mit JavaScript, die den Browser zum Absturz bringen können. Sofern Opera verwendet wird, ist ein Update dringend angetraten. Es sollte hier ähnlich sein wie beim Firefox: die AutoUpdate-Funktion sollte Sie über die neue Version schon informiert haben. Wenn nicht: Update-Prozess über das Hilfe-Menü anstoßen. » iTunes 7.2, Quicktime 7.1.6: Apple hat in den letzten Wochen iTunes mehrfach überarbeitet, die aktuelle Version iTunes 7.2 enthält Quicktime 7.1.5, das man auf die neuere Version 7.1.6 aktualisieren sollte - und außerdem noch durch dieses Sicherheitspatch (Info) "dichtmachen" sollte. Seit Version 7.1.5 läuft iTunes an sich problemlos unter Windows Vista, jedoch benötigt man zusätzlich noch ein Patch von Microsoft. Alle Besitzer eines iPods und/oder Nutzer von Quicktime sollten möglichst umgehend aktualisieren. Leider ist Apple mittlerweile (06.06.2007) gegen das empfehlenswerte Quicktime Alternative vorgegangen, indem den Entwicklern rechtliche Schritte angedroht wurden, wenn die Arbeit am Projekt nicht eingestellt wird. Da wird man wohl in Zukunft doch wieder mit Quicktime auf dem eigenen Rechner leben müssen. Noch gibt es die letzte Version von Quicktime Alternative v1.81 z. B. bei Free-codecs.com. Aber vermutlich wurden in ihr schon die letzten Sicherheitslücken nicht mehr gestopft und wird es keine neue Version mehr geben. Da heißt es in Zukunft also dann doch in den sauren Apfel beißen und Quicktime installieren (ich kann eine gewisse Abneigung gegen das Programm nicht verhehlen, jedoch kommt man aufgrund vieler Videostreaming-Angebote im MOV-Format kaum um eine Nutzung herum). |
| Nicht besonders sicherheitskritische, aber funktionsrelevante Updates |
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» Windows XP, DirectX 9-Update: Download des Webinstallers für die aktuelle DirectX-Version 9.19.1005 von Windows XP findet sich hier. Die ca. 54 MByte große "Redistributable Vollversion" kann man dagegen auf dieser Seite herunterladen. Eine Aktualisierung über den Webinstaller ist vom Datenvolumen schlanker, weil nur die jeweils benötigten Komponenten aktualisiert werden. Mit der "Redist. Version" kann man dagegen auch Rechner aktualisieren, die nicht am Internet hängen. Wichtig ist das Update nur für Spiele, einige Multimedia- und 3-D-Anwendungen. » Windows Vista Mobility Device Center 6.1 (32 Bit-Version, 64 Bit-Version): Update des ActiveSync-Nachfolgers unter Windows Vista, mit dem externe Geräte (PDA, Smartphones) synchronisiert werden, die Microsofts Windows Mobile-Betriebssystem verwenden. » Calendar Printing Assistant für Outlook 2007: Mit diesem Update für Outlook 2007 kann man die Kalender-Informationen besser organisieren und insbesondere übersichtlicher ausdrucken. Das ist hilfreich, wenn man noch ein klassisches Filofax oder ähnlichen "Papier-Kalender" benutzt. Aber auch bei alleiniger Nutzung von Outlook hat man die Möglichkeit, die Darstellung der Termine im Outlook-Kalender besser anzupassen und zu organisieren. » wichtige neue Freeware-Versionen: OpenOffice.org 2.2.1, UltraVNC 1.03 RC4, FileZilla 2.2.32 bzw. 3.0 Beta10 sowie die neue Version 1.91 des nützlichen XnView-Bildverwaltungsprogramms. Alle Programme bis auf UltraVNC sollten sich über vorhandene Versionen installieren lassen. Bei der neuen UltraVNC-Version handelt es sich um eine Beta, die insbesondere in Bezug auf die Kompatibiltät mit Windows Vista erweitert wurde. Dort ist auch noch ein zusätzliches Modul (Helper-Service) notwendig. Weitere Infos dazu hier im Forum von UltraVNC. Win XP-Nutzer sollten besser vorerst bei der bisherigen Version 1.02 bleiben. » neue Treiber und Firmware: Firmware 29.04.33 für AVM Fritz!Box 7170 , Intel Chipset Installation Utility 8.3.0.1013 (Treiber für neuere Mainboards mit Intel-Chipsatz), Intel Matrix Storage Manager v7.5.0.1017 (RAID-Betrieb für Festplatten am Onboard-SATA-Controller moderner Mainboards mit Intel-Chipsatz), Nvidia ForceWare-Treiber 94.24 für GeForce 2- bis 7- Karten unter Windows 2000/XP (32 Bit) bzw. für Windows Vista v158.24 (32-Bit und 64-Bit). AMD/ATI Catalyst-Treiber 7.5 (für Win XP und Windows Vista, 32 Bit) für alle Radeon-Karte seit Typ 9550. |
| Tipps, Empfehlungen |
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» Die Schlacht um die Terabyte-Festplatten hat begonnen : Nachdem Hitachi vor einigen Wochen vorpreschte und die erste 1 TB-Byte Platte herausbrachte, zieht nun auch Samsung und in Kürze vermutlich auch Seagate nach. Und von Western Digital ist immerhin eine 750 GB-Platte angekündigt. Die übliche "Schummelei" der Hersteller bei den Größenangaben (näheres dazu im Lexikon unter dem Stichwort "Festplatten") bewirkt aber, dass von dem angeblichem Terabyte nur ca. 930 GByte nach Formatierung unter Windows übrig bleiben. Aber immerhin - viel Platz für Videos, Fotos und Audiodateien. Bemerkenswert sind die sich aufzeigenden unterschiedlichen Aufzeichnungsdichten, die die Hersteller mittlerweile erreichen. Während Hitachi für die Speichermenge 5 Scheiben mit rund 200 GByte benötigt (was das Gewicht der Platte und ihren Stromverbrauch erhöht), scheint Seagate mit 250 GByte/Scheibe ( 4 Schreiben/1 TB) rauszukommen. Den Vogel schießt aber Samsung ab: 334 GB/Scheibe = 3 Scheiben für die 1 TB-Platte. Aus derselben F1-genannten Serie wird es auch Modelle mit 320, 500 und 750 GByte geben. Davon ist insbesondere das 320 GByte Modell interessant, weil es mit nur einer Scheibe auskommt - und daher besonders leise und mit niedrigem Energieverbrauch sein dürfte. Weiterhin erstaunlich: bei einigen Händlern ist das 1 TB-Modell von Samsung mit 16 MB Cache (es wird auch eine 32 MB-Version geben) bereits gelistet und zwar für sehr günstige 250 Euro. Hitachi wird sich da mit seinen 330 Euro warm anziehen müssen. Bemerkenswert dürften auch die Performance der Samsung-Modelle sein, denn schon das Hitachi-Laufwerk erreicht 80-85 MB/sec an Datenübertragungsrate und ist damit die derzeit schnellste Desktop-Platte. Die 10.000 rpm-Platten der Raptoren-Reihe von Western Digital können da nur noch über ihre etwas schnellere Zugriffszeit mithalten, kosten aber wesentlich mehr (aufs GByte bezogen). Samsung wird diesen Geschwindigkeitsrekord vermutlich noch mal toppen können, denn je größer die Datendichte, desto höher die erreichbare Übertragungsrate (bei gleicher Geschwindigkeit). Festplatten mit 500 GB liegen dagegen derzeit bei rund 100 Euro und werden vermutlich bald in Richtung 80 Euro runtergehen. » Freeware-Tipp(s) - Windows XP in Facelift verpassen: So ganz zeitgemäß ist die Oberfläche und Funktionalität von XP nicht mehr, das fällt einem insbesondere auf, wenn man dann doch mal mit Vista arbeiten konnte. Aber es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, seine Windows XP-System zu modernisieren. Wie man XP funktionell in Richtung Vista "auffrischt", hatte ich bereits in einigen Newsartikeln erläutert - im Wesentlichen benötigt man dafür den Internet Explorer 7, Windows Defender, die Windows Desktop Search 3.01 und den Windows Media Player 11. Diese kostenlosen Erweiterungen von Microsoft sind aber nicht alles, mit diversen Freeware-Programmen kann man noch einen Schritt weitergehen. So kann man z. B. mit TaskSwitch XP die Umschaltung zwischen laufenden Programmen in Richtung Vista verbessern (wenn auch ohne 3-D-Effekte). Und das geniale Programm Lauchny bewirkt, dass man Programme und ähnliche Einträge aus dem Startmenü ebenso so schnell (dank Indizierung) aufrufen kann, wie unter Vista (wenn nicht sogar besser). Was fehlt, ist das "Facelifting", die "Aufhübschung" der Benutzeroberfläche. Ein richtiges 3-D-Feeling wie bei Aero bekommt man zwar nicht hin, aber eine ganze Ecke ansprechender geht schon. Ein guter Ansatz dafür ist XPize v4.6, ein so genannter "GUI Enhancer" für Windows. Das Programm tauscht so etliche "altbackene" Windows-Icons und Anzeigenelemente aus - und installiert gleichzeitig noch ein neues Windows "Theme", das an das überarbeitete "Royale"-Design der Windows Media Center-Edition von Microsoft angelehnt ist. Das sieht anschließend schon eine ganze Ecke besser aus. Mir persönlich gefällt - in Ergänzung dazu - aber das Theme von einem Screen-Designer namens "Baal-wa-astarte" (okay, zugegeben, schräger Name ;-)) am besten, das man am besten NACH XPize installiert. Ich habe dazu auch früher schon mal einen Newsartikel geschrieben. Mittlerweile gibt es von dem Screen-Designer die Version 13 seines "Vista Ultimate"-Visual Styles, von dem ich nach wie vor die Variante/das Farbschema "Vista 5203" am besten finde. Version 11 hatte mir persönlich noch am besten gefallen, ist aber mittlerweile nicht mehr verfügbar. Zu weiteren Informationen und Screenshots siehe den erwähnten Newsartikel von mir. » Fernsehsender Phoenix Videobibliothek: Aufgrund seines 10-jährigen Jubiläums stellt der öffentlich-rechtliche "Ereignis- und Dokumentationssender" Phoenix eine Videobibliothek von ca. 100 Sendungen kostenlos ins Internet. Hier der Link auf die so genannte Phoenix-Bibliothek. Leider sind es weniger die oft bei Phoenix wiederholten wissenschaftlichen Dokus von ZDF, arte und BBC, die man dort herunterladen kann, sondern eher Filmbeiträge zur Politik wie diverse Reden derzeitiger und vergangener Bundeskanzler und -Präsidenten. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden. Und vielleicht finden sich für diese Themen ja auch interessierte "Downloader". |